Montag, 15. Juli 2019

Gartentagebuch - endlich Regen, ein Segen für die Natur

Borretsch und Nachtkerzen haben sich am ehemaligen Kompost-Platz wild angesiedelt. Sie profitieren auch vom Regen.

🌂

Endlich kam der ersehnte Regen. In der vergangenen Woche regnete es immer wieder in mehr oder weniger starken Schauern. 


Für die von Trockenheit geplagte Natur ist dies ein Segen!





Der Boden ist übersät mit herunter gefallenen Blütenblättern (von der Kletterrose Amadeus). Ihre erste Blühperiode geht zu Ende. Jedoch treibt sie fleißig neu aus und es wird nicht lange dauen, dann blüht sie ein zweites Mal. Bis zum Einsetzen des Winters wird diese Rose immer wieder neue Blüten nachschieben.





Ein Stück weiter steht ein Pflanzenkübel mit Heidelbeer-Sträuchern. Hier reifen erste Beeren.
Ein schönes Ergebnis, weil ich die Sträucher erst in diesem Frühjahr eingepflanzt habe.









Die Tomaten- und Chilipflanzen in den Töpfen mögen den Regen nicht so gerne. Aber da müssen sie durch, denn ich kann ihnen keinen überdachten Platz anbieten.
















Im Gemüse- und Staudenbeet ist es ein bisschen leer geworden, nachdem ich vertrocknete Pflanzen abgeschnitten habe. Das was hier noch wächst, wird sich wieder erholen, vorausgesetzt, es regnet genug in diesem Sommer.






Zu meiner großen Freude hat ein Zweig vom puderrosa Phlox überlebt. Ich dachte schon, dass dieser Phlox aus meinem Garten verschwunden sei. Es wird sich hoffentlich wieder eine schöner Strauch bilden.







Stangenbohnen ranken an der Stahl-Stele neben dem neuen Säulen-Kirschbäumchen. Ich bin froh, dass wenigstens einige Bohnen gekeimt haben. Ausgesät hatte ich wesentlich mehr.








Wie man auf den Bildern sehen kann, ist jetzt viel kahle Erde im Garten. Ich würde sie gerne mit einer Mulchschicht bedecken, aber es fehlt mir an Material. Stroh wäre gut oder zur Not auch Rasenschnitt. Aber das Gras wächst jetzt nicht und Stroh gibt es auch keines in der Nähe.



Ich habe Winterheckenzwiebeln gepflanzt und hoffe, dass sie gut anwachsen. 




Buschbohnen und Wunderblumen teilen sich ein Beet. Bis die Wunderblumen blühen, sind die Buschbohnen abgeerntet.



Meine Ziergräser sind toll gewachsen. Miscanthus malepartus, ein hohes Schilfgras, bietet guten Blickschutz am Zaun des Nachbargartens.






Daneben blüht der Sommerflieder auf. Die Blüten werden an sonnigen Tagen viele Bienen und Schmetterlinge anlocken. 
Ich habe mich beim Kauf des Strauches für die Sorte 'Pink delight' entschieden.




Das Nass vom Himmel genossen auch die Clematis sichtlich. Clematis viticella 'Jenny' hat ihre schönen lilablauen Blüten geöffnet.








Einige Clematis (Piilu und Warszawska nike) musste ich komplett am Boden abschneiden, weil Blüten und Blätter vertrockneten. Meine Clematis texensis 'Princess Diana' hat im Frühling erst gar nicht mehr ausgetrieben, nachdem sie im vergangenen Sommer vertrocknet war. Schade!



Ein anderes, niedriges Schilfgras wächst am Rande des Schattenbeetes.
Mich erfreut dieses filigrane Prachtexemplar, das gut mit Hitze und Trockenheit zurecht kommt.









Am allermeisten freuen sich die Hortensien über den Regen. Pinky Twinky, eine Rispenhortensie, wird bald aufblühen.

Die Gartenhortensie blüht schon. Für sie wird es demnächst einen eigenen Beitrag geben. 









Die Wassertränke am Kräuterbeet war verwaist. Kein Insekt ließ sich blicken. Alle brachten sich vor den dicken Regentropfen in Sicherheit, die immer vom Himmel fielen.



Ich hoffe, Ihr hattet alle ein schönes Wochenende?

Liebe Grüße von der Pfälzerin

9 Kommentare:

  1. Hallo liebe Ingrid,

    gibt es bei Euch in der Nähe keinen Reitstall? Da bekommt man für kleines Geld schnell mal einen Ballen Stroh. Einfach nachfragen. Ansonsten sieht es doch toll bei Dir aus. Da sind meine Beete eher mickerig. Ein paar Rosen blühen noch und die Gaura und Margarithe. Der Thymian hat sich wild ausgebreitet aber im Moment stehen Streicharbeiten der Fenster im Vordergrund und der Garten muss warten.

    Liebe Grüße, Burgi

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    1. Wir haben im Ort keine Landwirte und keine Pferdeställe, von denen man Stroh erwerben könnte. Hier gibt es nur Wald.
      Wenn die Hitze zurückkommt, trocknet der Boden wieder aus. Daher hätte ich gerne mehr Mulch aufgetragen.
      LG Ingrid

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  2. Liebe Ingrid,
    dein Garten ist eine Pracht und soviel ist am Blühen, einfach wunderschön!
    Weiterhin viel Spass im Garten und liebe Grüsse
    Eda

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    1. Jeder Monat im Sommer hat seine Highlights bei den Stauden. Nun sind Taglilien die Hingucker im Beet.
      LG Ingrid

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  3. Liebe Ingrid,
    ja, man ist gerade wirklich dankbar für jeden Regentropfen der fällt! Die Rosen haben sehr gelitten und die Blütenpracht war in der Hitze und Trockenheit schnell dahin!
    Dennoch sieht es schön aus in Deinem Garten, vieles blüht und das Gemüse steht uach recht passabel da :O)
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  4. Bei uns hat es kaum Regen gegeben und wenn immer nur ein paar Tröpfchen, viel zu wenig ... dabei war es sehr lange sehr grau.

    Toll, wie der Borretsch bei Dir gedeiht! Bei uns knickt er irgendwann um, wie der Knoblauch, von dem ich leider nie mehr in den Genuß der Brutzwiebeln komme. Der Boden im jetzigen Garten eignet sich scheinbar nicht. Nachtkerzen blühen auch bei uns.

    Die herabgefallenen Rosenblätter lasse ich auch immer eine Weile liegen, das sieht so hübsch aus!

    Ich habe in einem Pflanzkübel Himbeeren. Leider gedeihen sie nicht so sehr gut im Kübel. Vielleicht sollte ich es auch mit Heidelbeeren versuchen? Der Kübel trocknet scheinbar zu schnell aus. Wie ist das bei Dir? Womit hast Du ihn gefüllt? Und wie oft mußt Du gießen?
    Winterheckezwiebeln habe ich auch, sie werden sicher anwachsen. Eine tolle Sache!

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

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    1. Heidelbeeren wollen sauren Boden. Deshalb habe ich den Pflanzkübel mit Moorbeeterde befüllt. Pflanzen in Kübeln brauchen richtig viel Wasser, sonst trocknen sie aus. Ich gieße mindestens drei bis vier mal wöchentlich bei Trockenheit.
      LG Ingrid

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    2. Danke, ja daran erinnere ich mich, ich hatte in einem früheren Garten auch Heidelbeeren.
      Aber seltsam, ich gieße die Himbeeren ja täglich und reichlich und dennoch scheint es nicht genug zu sein, der Kübel ist immer wieder sehr schnell ausgetrocknet. Vielleicht ist es in unserem Garten einfach zu extrem mit der Sonneneinstrahlung an der Stelle, wo ich den Kübel stehen hatte.

      Liebe Grüße
      Sara

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