Sonntag, 25. Oktober 2020

Farben des Herbstes und eine grausige Entdeckung

Unverhofft wurde uns ein sonniger, milder Sonntag beschert. Wir haben in der Mittagszeit draußen den Grill angefeuert und Würstchen gegrillt. Sogar im Freien essen war möglich.

Ich habe die Farben des Herbstes in Bildern eingefangen.

So wie hier schauen meine Staudenbeete am Boden aus. Alles Laub, das herab fällt, bleibt liegen. Es bedeckt kleine Stauden und schützt sie vor Kahlfrösten.

Außerdem siedeln sich hier Insekten an und das wiederum freut Amseln und anderen Vögel, die eifrig herum picken.



Jedoch hat der Herbst noch andere, schöne Farben.

Pink leuchten die Blüten dieser Chrysanthemen im Beet. Einst war es eine kleine Topfpflanze, die ich nach dem Verblühen in das Staudenbeet gepflanzt habe. Nun erfreut sie mich im Herbst mit ihren schönen Blüten und das Jahr für Jahr.



Lila blüht diese niedrige Raublattaster. Sie heißt 'Purple Dome' und wächst kompakt. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen, den großen Raublattastern, muss sie nicht zusammen gebunden werden und erreicht nur eine Höhe von 60 cm.







Eines der schönsten Gräser im Herbst ist Miscanthus 'Malepartus'. Es ist ein Schmuckstück im Garten und nicht zu übersehen.







Rot ist eine Farbe, die im Herbst sehr häufig vorkommt.

Beispielsweise verfärben sich die Blätter der Kulturheidelbeeren in verschiedenen Rottönen.



Als ich im bunten Herbstgarten saß und mir ein gegrilltes Würstchen schmecken liess, schweiften meine Blicke umher. Welches ist der schönste Strauch?




Gold ist eindeutig die Farbe mit der stärksten Leuchtkraft. 



Nach dem Essen haben wir einige Topfpflanzen umgestellt und ich habe den Nistkasten gesäubert. Dabei machte ich eine grausige Entdeckung.

In dem zarten, weichen Nest lagen zwei Vogel-Skelette. Diese Jungvögel hatten keine Chance zum Überleben. Wahrscheinlich wurden ihre Eltern von Katzen gefangen oder sind dem Meisen-Virus zum Opfer gefallen.



Mich machen solche Kapriolen der Natur sehr traurig. Auch wenn es nur zwei Vogeljunge sind, die hier gestorben sind, so waren es Lebewesen, die ihr Leben beenden mussten, ehe es überhaupt richtig angefangen hat.




Nun hoffe ich auf das nächste Jahr. Vielleicht zieht wieder eine Meisenfamilie im Nistkasten ein und dann überleben die Jungvögel hoffentlich ihre Jugendzeit.

Wusstet Ihr, dass ein einziges Meisenpaar mit Nachkommen bis zu 70.000 Raupen im Jahr und 20 Millionen Schadinsekten vertilgen kann? (Quelle: Verpackung vom Vogelfutter).


Sonntagsgrüße aus dem Herbstgarten der Pfälzerin

5 Kommentare:

  1. Ach, wie traurig. Ich habe heuer auch ein totes Vogelbaby gefunden und es hat mir auch sehr leid getan... Deine Herbstfotos sind wunderschön. Du hast die Farben des Herbstes wunderbar eingefangen...

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  2. Guten Morgen liebe Ingrid,
    herrlich hast Du die Farben vom Herbst im Sonnenschein eingefangen! Bei uns hat es nur geregnet, aber uach da kommen dennoch die Herbstfarben gut zur Geltung :O)
    Hab einen guten Start in die neue Woche!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

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  3. Hallo Ingrid,
    der Garten trumpft im Moment mit schönen Herbstfarben auf, das ist auch sehr gut an deinen Bildern zu erkennen. Wir hatten schon öfter kleine tote Meisen im Brutkasten liegen. Der Anblick macht mich auch immer traurig.
    Hab eine gute neue Woche, Marita

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  4. Liebe Ingrid,
    tolle Herbstfarben hast du uns mitgebracht. Wenn ich inzwischen die anderen Jahreszeiten auch lieben gelernt habe, bleibt mir der Herbst doch noch immer die schönste!
    Wie traurig ist es mit den kleinen Meisen und wie grausam kann die Natur sein, dass sie so quälend verhungern mussten.
    Claudiagruß

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  5. Ja, manchmal mutet die Natur sehr grausam an. Aber so ist der Lauf der Dinge. Schade um die kleinen Vögelchen. Die Herbstfarben leuchten hingegen wunderbar auf deinen Bildern. Das ist die andere Seite der Natur - einfach wunderschön.

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