Montag, 18. Januar 2021

Winterzeit - der Garten ruht

 


Es ist Freitagmorgen, der 15. Januar 2021. Ich stehe um 6.30 Uhr auf und mein Blick durch das Fenster zeigt einen winterlichen Garten.

In der Nacht hat es wieder geschneit. Insgesamt sind in dieser Woche 20 cm Schnee gefallen.











Die Straßen sind rutschig, als ich in die Stadt zur Arbeit fahren muss. Und es ist kalt bei minus 3 Grad. 

In der Mittagszeit, als wir nach Hause fahren, scheint die Sonne und der Himmel ist strahlend blau. Wir nehmen einen Umweg in Kauf, um den Winterwald zu bewundern. 

Daheim empfängt mich mein Garten im weißen Winterkleid und die Sonne scheint aus einem blauen Himmel.



Ich kontrolliere, ob alle Futterhäuser gefüllt sind und dann geht es rein in ein geruhsames Wochenende!




Es hat dann auch in der Nacht auf Sonntag und am Sonntag selbst weiter geschneit. 




Wintergrüße von der Pfälzerin

Freitag, 15. Januar 2021

Welche Vögel kommen zu uns in den Garten an die Futterstellen?


Ein Rotkehlchen.


Oft fehlt das rechte Licht für gute Aufnahmen, wenn das Wetter grau und trübe ist. Wenn Schnee liegt, dann werden meine Bilder oft überbelichtet. Zum Glück gibt es Programme, mit denen man die Bilder bearbeiten und recht ansehnlich gestalten kann.


Eine Amsel überlegt, wie sie Körner aus dem Futterhaus stibitzen kann. Sie ist ein wenig zu groß für das kleine Häuschen.


Geschafft, der Amsel gelingt es, sich auf der schmalen Stange zu halten
 und einige Körner aus dem Haus zu stibitzen.


Manchmal besuchen Vögel den Garten, die so gut getarnt sind, dass ich sie am Boden kaum entdecken kann. Es ist ein Glücksmoment, wenn ich ein halbwegs gutes Bild von ihnen machen kann


Ein Buchfink sucht am Boden im Staudenbeet nach Futter.








Er schnappt sich ein großes Stück Walnuss und fliegt davon.

Ich knacke täglich einige Walnüsse und verstreue sie im Garten. Nicht nur der Buchfink mag Nüsse, sondern auch Amseln, Kolkraben, Sperlinge und Meisen.

Ich lauere hinter dem Fenster mit der Kamera in der Hand und etwas Rotes im Kirschbaum des Nachbarn macht mich aufmerksam. Ist es vielleicht ein Rotkehlchen?

Leider nein, es ist nur ein letztes Blatt am Baum, das im Licht rötlich schimmert.



Dann aber habe ich das Rotkehlchen doch mit der Kamera erwischt. Es bleibt nie lange am gleichen Platz sitzen, weil es ständig in Bewegung ist.







Sperlinge kommen täglich in einer großen Gruppe in den Garten an die Futterstellen. Ein Spatz ist hier alleine beim Fressen und sitzt lange an den Meisenknödeln.







Schön ist, wenn es mir gelingt, Vögel zu fotografieren, die selten in den Garten kommen. Beispielsweise konnte ich die Dompfaffen bisher nur einmal mit der Kamera erwischen. 

An einem trüben Tag saß ich wieder mit der Kamera am Fenster und schaute rüber zu den Bäumen. Ab und zu sitzt ein Eichelhäher auf den Ästen. Dabei dient das Teleobjektiv gleichzeitig als Fernglas.

Aber diesmal habe ich keinen Vogel entdecken können.







Im Strauch, der auf dem Nachbargrundstück direkt am Zaun zu unserem Garten steht, sitzt eine Schar Sperlinge. Aufgeplustert verharren die Federbällchen zwischen den Zweigen.







Bei trübem, lichtarmen Wetter kommt die Kamera an die Grenze ihrer Reichweite.

Dann, oh wie spannend, sehe ich einen Vogel in unserem Garten sitzen, der nicht oft herkommt.


Eine Sumpfmeise kam in den Garten zum Futtern.

Sumpfmeisen sehe ich nur ganz selten bei uns im Garten. Sie haben ein graues Bäuchlein, braune Flügel und ein schwarzes Köpfchen.

An diesem Tag kam die Meise immer wieder in den Garten. Sie futterte Walnüsse und ich konnte sie beobachten, als sie an den Samenständen des Brandkrautes pickte.



Als dann noch eine Schar Schwanzmeisen angeflogen kam, war mein Glück an diesem Tag perfekt.

Es war nicht einfach, sie bei schlechtem Licht zu fotografieren. Zumal das Körbchen mit den Meisenknödeln stark schaukelte.





Eine Amsel hüpfte im Beet herum und suchte Futter. Mir fällt auf, dass Amseln sich gerne an den Futterstellen bedienen, aber oft auch im Laub picken, um Insekten zu finden.
Amseln sind nicht selten bei uns. Täglich kommen mehrere Vögel zu Besuch. Die Männchen haben ein schwarzes Gefieder, während das der Weibchen eher braun ist.




An einem sonnigen Sonntagmorgen besuchten auch Kleiber die Futterstellen im Garten. Es waren gleich zwei Vögel, die nacheinander die Futterhäuser besuchten.








Das frisch ausgestreute Futter am Boden lockte Elstern an. Sie kommen sehr selten zu uns in den Garten. An diesem Tag konnten sie wohl dem leckeren Futter nicht widerstehen.









Ich hoffe, ich habe Euch mit den vielen Bildern von Gartenvögeln nicht gelangweilt und konnte Euch ein wenig von meiner Begeisterung übermitteln.

Wenn das Enkelkind bei uns ist, dann habe ich keine Zeit für das Beobachten im Garten. Der Kleine will spielen und beschäftigt sein. Er läuft jetzt und es ist schön, dem wackeligen Gehen des Kindes zuzuschauen.

Kommt alle gut ins Wochenende!

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Sonntag, 10. Januar 2021

Gulasch schmeckt lecker an einem kalten Wintertag

Die vergangene Woche war kalt und es hat oft geschneit. 



Besonders winterlich präsentierte sich der Freitag. Draußen herrschte Schneegestöber und die Amseln saßen in den Bäumen und verharrten fast regungslos.



















🐦

Wir machten es uns drinnen im Haus gemütlich. 

Ich hatte Appetit auf ein frisch gekochtes Gulasch. Die Zutaten dafür habe ich vom Einkaufen mitgebracht.




Zutaten: 1 kg Fleisch je 1/2 vom Rind und Schwein in Würfel geschnitten, 1 grüne und 2 rote Paprikaschoten, 4 Zwiebeln, Knoblauch, Rauchsalz, Tomatenmark, Chili-Salz, Rotwein und Tomatenpüree im Glas.

Nacheinander werden das Fleisch, die Zwiebeln und die Paprika in einem Topf kräftig angebraten und dann mit den restlichen Zutaten so lange geschmort, bis das Fleisch weich ist. Dafür muss man eine Stunde einplanen.

Tipp: Im Schnellkochtopf ist das Gulasch schon nach 20 Minuten gar und schmeckt genauso gut, als wenn es lange geschmort wäre.

Mit Spätzle und einem Salat aus gekochtem Blumenkohl und frischen Tomaten war das Essen ein Genuss für den Gaumen.

🍛

Einen Teil des Essens habe ich in die Kühltruhe getan, damit wir ein schnelles Mittagessen haben, wenn ich wieder arbeite.

Mein Winterurlaub ist vorbei und ich bin gespannt, was die nächste Woche für mich bringt. 

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Mittwoch, 6. Januar 2021

Nach dem Gartenjahr ist vor dem Gartenjahr - Neuanfang 2021

Willkommen im neuen Jahr 2021!

In der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres gibt es aus dem Garten nur wenig zu berichten. Er ist in der Winterruhe.



Dennoch findet man schon erste Anzeichen für das Frühjahr. Die Christrosen blühen und auch die Lenzrosen haben bereits Blütenknospen gebildet.

An windgeschützten Stellen schieben Schneeglöckchen ihre Triebe aus der Erde.



Draußen ist es nass und kalt. Der Schnee von Silvester ist nicht liegen geblieben. Wir wohnen genau an einer Wettergrenze. In Ortsteilen, die 100 Meter höher liegen, liegt eine Schneedecke. Hier unten leider nicht und deshalb freue ich ich über jede Schneeflocke, die fällt und den Garten ein wenig freundlicher ausschauen lässt..




Die Feiertage sind überstanden und fast unmerklich werden die hellen Tagesstunden länger. Ich mache Pläne für das neue Gartenjahr.

Nach drei Jahren Pause habe ich wieder Chili ausgesät.Im Februar folgt dann die Aussaat von Tomaten und Auberginen. Das Saatgut habe ich online bestellt.

  • Für die Saison 2021: 
  • Chili Cayenne Purple, scharf
  • Chili Lemon Drop, scharf
  • Pepperoncini 'Golden Creek', mild
  • Zitronentomaten
  • Tomate Ukrainian Purple
  • Grünkohl Frostana
  • Auberginen
  • Andenbeere


Am 30.12.2020 wurden Chili ausgesät.

Chili-Samen müssen so früh wie möglich in die Erde, denn die Pflanzen haben eine lange Kulturdauer. Außerdem sind die Sommer hier in unserem Klimabereich kurz und oft kühl. Wenn ich in diesem Jahr reife Chili haben möchte, muss ich so früh mit der Aussaat beginnen.

Die kurz vor Weihnachten bestellten Samen kamen pünktlich bei mir an. Zum Keimen brauchen Chili kein Licht, aber sehr warm. Deshalb stehen die Aussaat-Töpfe auf der Fensterbank im Wohnzimmer über der Heizung. Dort habe ich sie täglich im Blick und kann dafür sorgen, dass immer genug Feuchtigkeit vorhanden ist. Es ist der wärmste Raum im ganzen Haus.

🌱


Der Silvester-Tag begann mit Schneefall. Ich habe mich gefreut, als ich morgens aus dem Fenster schaute. Das Weiß hat sofort meine Stimmung gehoben.

Aber schon einen Tag später taute die weiße Pracht wieder weg.


Schnee an Silvester, herrlich!





Auf der Fensterbank ziehe ich Radischen-Sprosse heran. Wir brauchen Vitamine und Mineralstoffe, damit wir nicht ständig erkältet sind.



An den Feiertagen haben uns Kalorien besucht und heimlich die Kleidung enger genäht.

Unser Essen soll ab sofort wieder gesünder werden. Ich vermisse frische Kräuter aus dem Garten und freue mich jetzt schon auf die neue Gartensaison 2021.

🌿


Anscheinend warten die Wildvögel auch auf den Frühling, so wie ich.


In den hohen Bäumen sitzt der Kolkrabe. Ob er wohl auf den Frühling wartet?




Drüben im Strauch sitzen Sperlinge.




Worauf wartet die Blaumeise?




Die Sperlinge stehen brav in einer Reihe und warten darauf, ans Futter zu kommen. 




Aha, die Blaumeise schaut schon mal nach einer Wohnung aus. Aber gerne, hier 
ist noch ein Stübchen frei!




Im Strauch wartet eine Kohlmeise. 




Die Blaumeise beschließt, sich schön den Bauch vollzufressen. Gut so, Du brauchst die Kraft 
an diesem Wintertag!

🐦

Ich hoffe, Ihr habt alle das neue Jahr gut begonnen? Mögen Eure Vorsätze und Wünsche in Erfüllung gehen.

Bei mir gibt es momentan nur den einen Wunsch, dass unser Leben wieder normal verlaufen wird und es nicht ständig neue Hiobsbotschaften wegen der Pandemie zu verzeichnen gibt.

Winterliche Grüße von der Pfälzerin