... sowie an gutem Essen.

Freitag, 15. November 2019

Wir entdecken Rappoltsweiler an der elsässischen Weinstraße (Oktober 2017)



Oktober 2017: Nach einem Besuch bei unseren Freunden in Kandern im Südschwarzwald wählten wir für den Heimweg die Autobahn auf der französischen Seite und wollten eigentlich einen Stop machen, um die Stadt Colmar zu besuchen.

Aber wir plauderten zu lange und fuhren viel später los als geplant. Ein Stau auf der französischen Autobahn sorgte für eine weitere Verspätung. Als wir die Abfahrt Colmar erreichten, war es schon nach Mittag. Das ist viel zu spät für eine Stadtbesichtigung, denn wir müssen noch eine lange Heimfahrt einplanen.

Deshalb haben wir uns entschlossen, auf der Autobahn in Richtung Strasbourg weiter zu fahren und südlich davon ein kleines Städtchen an der elsässischen Weinstraße zu besuchen.

Rappoltsweiler heißt jetzt Ribeauville und gehört zum Kanton Sainte-Marie-aux-Mines in Frankreich. Das Städtchen wird urkundlich im Jahr 759 zum ersten Mal erwähnt. Nach einer wechselvollen Geschichte ging die Herrschaft der Herren zu Rappoltstein und damit auch die Stadt im Jahr 1734 an unsere Pfalz über. Ab 1681 gehörte die Stadt dann wieder zu Frankreich. Nach der französischen Revolution wurde dies 1801 auch völkerrechtlich sanktioniert.

Für uns war dieser geschichtliche Hintergrund ein Anreiz um das malerische Städtchen an der elsässischen Weinstraße zu besuchen.

Wir haben ein Kleinod entdeckt:

























Beim Bummeln durch die malerischen Gassen und Straßen habe ich nur noch gestaunt.
Soooo viel Geschichte ... und den elsässische Charme finde ich toll.
Es war noch dazu Kaiserwetter.

























Wer diese Stadt hungrig verlässt, der ist selbst schuld. So viele Brasserien, Lebensmittelläden, Bäckereien, Metzgereien und Hotels habe ich in solch einem kleinen Ort selten gesehen.

👩

Colmar ist nicht vergessen. Vielleicht fahre ich einmal dorthin, wenn der Weihnachtsmarkt stattfindet. Er soll sehr schön sein.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Montag, 11. November 2019

Ein schöner Tag am Baumwipfelpfad an der Saarschleife (September 2017)

Kürzlich habe ich angekündigt, dass ich die "Gartenlose-Zeit" zum Sortieren meiner Bilddateien nutze und deshalb unsere schönsten Ausflüge der letzten beiden Jahren zeige.

September 2017: Die Sonne schien schon morgens aus einem blauen Himmel. Wir wollten diesmal einen ganz besonderen Ausflug machen.





Ich habe mir zu meinem 59. Geburtstag diesen Ausflug zum Baumwipfelpfad Saarschleife gewünscht.
Schon öfter sind wir in Orscholz oberhalb der Saarschleife den Weg durch den Wald zum Aussichtspunkt Cloef gelaufen. Aber auf dem damals neu angelegten Baumwipfelpfad waren wir noch nicht.


Viele Leute bewundern die tolle Aussicht auf die Saarschleife an der Cloef.







Ich möchte unbedingt auch 42 Meter hohen Aussichtsturm besteigen. Das ist kein bisschen gefährlich, denn der Weg ist so angelegt, dass ihn auch Rollstuhlfahrer benutzen können. 















Der Aussichtsturm ist 42 Meter hoch. Über Serpentinen gelangen die Besucher auf einem barrierefreien Weg nach oben zur Aussichtsplattform.



Es geht los ...



Wir zahlen unser Eintrittsgeld an der Kasse am Eingang des Baumwipfelpfades.












Es ist ein herrliches Erlebnis, hoch droben in den Baumwipfeln gehen zu können.








Die Röhre der Rutschbahn war mir zu eng. Ich bin lieber den Weg drum herum gelaufen.



Der Aufstieg beginnt ...



Nach mehr als einem Kilometer Wegstrecke liegt er vor uns, der Aussichtsturm.




In sanften Windungen schlängelt sich der Weg sachte nach oben. Die Steigung beträgt nicht mehr als 6 %.




Je höher wir kommen umso schöner wird die Aussicht auf die herbstliche Landschaft.




Fast geschafft, ein Ende des Weges ist in Sicht!




Wir sind nun ganz droben auf der Aussichtsplattform. Wer müde vom Aufstieg ist, der kann sich auf einer Bank ausruhen. Der Turm schwankt leicht und mir kribbelt es im Bauch. Aber ich bin stolz darauf, dass ich es gewagt habe bis ganz nach oben zu gehen. Denn ich bin nicht schwindelfrei.



Wir werden mit einem herrlichen Ausblick auf die Saarschleife belohnt ...















Dann geht es wieder runter ...










Wir verlassen den Baumwipfelpfad durch einen Seitenausgang und spazieren durch den herbstlichen Wald. Alternativ hätten wir auch über den Baumwipfelpfad zurück zum Eingang gehen können.





Damit war mein schöner Tag noch nicht zu Ende. Denn nach dem Baumwipfelpfad fuhren wir mit dem Auto nach Mettlach. In einem Brauhaus ließen wir uns eine herzhafte Mahlzeit schmecken.






Nach dem Essen sind wir durch die Fußgängerzone in Mettlach gebummelt. Es gibt hier nette Geschäfte und auch eine Keramikausstellung.
Weil am Nachmittag die Sonne immer noch so herrlich schien, setzten wir uns draußen an einen Tisch eines Eiscàfes und genossen einen leckeren Eisbecher.

Mit gefüllten Einkaufstüten sind wir am Abend nach Hause gefahren.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Samstag, 9. November 2019

Wie geht es dem Stadtpark "Alter Friedhof" nach dem Sturm?




Vielleicht erinnert Ihr Euch an meinem Bericht im September, als ich das letzte Mal im Stadtpark war?

Der Stadtpark "Alter Friedhof" wurde am 1. Oktober von einem heftigen Sturm, der über die Stadt hinweg fegte, besonders schlimm betroffen. Im gesamten Stadtgebiet wurden laut Pressemeldung durch den Sturm 170 Bäume stark beschädigt, davon alleine in diesem Stadtpark 50 Stück.

Heute hatte ich wieder einen Termin in der Stadt und nahm als Abkürzung einen Weg quer durch den Park.

Die gute Nachricht ist, dass der größte Teil des Parks wieder für Fußgänger zugänglich ist und dass heruntergefallene Äste weggeräumt wurden.
Leider mussten einige der alten Bäume gefällt werden. 


Teilweise sind immer noch Wege gesperrt und die Steinmetze konnten nicht mehr an der Restauration der alten Grabsteine weiterarbeiten. Es hat ja auch ständig geregnet.









Der Park ist gleichzeitig ein Teilstück des Skulpturenweges Rheinland-Pfalz und dazu gehört auch diese Musikantengruppe, die in Sandstein gemeißelt wurde. Die Musiker sind immer gut gelaunt, auch wenn es regnet und stürmt.


Vor dem Carolinensaal blühen noch einige Herbstblumen. Hier haben die Gärtner noch nicht aufgeräumt. Klar, sie mussten sich schließlich um die Bäume kümmern.

So haben die Bürger noch Gelegenheit, sich am Gemüse in den Grünanlagen zu bedienen. Es ist Teil der Sommeraktion "essbare Stadt". Jedermann darf ernten, was er möchte und ich finde diesen Mangold richtig schön.

Allerdings möchte ich ihn nicht essen, weil im Park viele Hunde Auslauf haben und wer weiß, wer hier alles das Gemüse benetzt hat?




Dennoch finde ich, dass die Aktion eine gute Idee der Stadtgärtner war.



Dieser verregnete November-Tag wurde dann doch noch ein wenig freundlich, als für kurze Zeit die Sonne aus einer Wolkenlücke schien.

Sie tauchte das noch verbliebene bisschen Laub an den Bäumen in ein goldenes Licht, ...



... aber leider nur für kurze Zeit. Dann kamen wieder dunkle Wolken und es regnete wieder.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Mittwoch, 6. November 2019

Kennt Ihr Äpfel mit roten Fruchtfleisch?

Sie wurden im Supermarkt als "Halloween-Äpfel" verkauft und weil ich sie einmal probieren wollte, gab ich knapp 2 Euro für sechs rotfleischige Äpfel aus. Diese Apfelsorte ist relativ neu auf dem Markt und ich habe sie zum ersten Mal in einem Supermarkt gesehen. Allerdings wurden diese Früchte in Italien geerntet. Naja, ich probiere dann mal ...





Ich zeige Euch meinen gruseligen Halloween-Salat, den ich in meiner Küche mit den rotfleischigen Äpfeln, Chinakohl, Zwiebeln und Salatsoße zubereitet habe.




Die Farbe des Fruchtfleisches der Äpfel erinnert mich an Melone. Es ist sehr fest, ähnlich Granny Smith und der Geschmack ist leider sehr sauer. 

Ich habe die Äpfel in verschiedenen Gerichten ausprobiert. Einmal im fruchtigen Rotkohlgemüse, im Rotkohlsalat mit Orange, Äpfeln und Walnüssen und hier in diesem Chinakohlsalat. 

Aber ich glaube, dass ich sie nicht nochmal kaufen werde. Wir bevorzugen Äpfel aus heimischem Obstanbau, die helles Fruchtfleisch haben und nicht so sauer schmecken.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Montag, 4. November 2019

Novemberrosen

Im Rosengärtchen in Schmitshausen blühen die allerletzten Rosen in diesem Jahr.





Wir sind am Sonntag über die Sickinger Höhe gefahren und haben dabei im Ort das Rosengärtchen besucht.

Die Rosenfreunde Schmitshausen bereiteten den Rosengarten schon für den Winter vor, indem sie den Brunnen abgedeckt und den Rosengarten aufgeräumt haben.
















Das ist nicht mehr vergleichbar mit der Blütenpracht im Juni, als alle Rosensträucher in voller Blüte standen!

Man sieht nun, dass der Winter naht und mich überkam ein wenig Sehnsucht nach Sommer und Sonnenschein.







Das Motto der Rosenfreunde steht auf einer Tafel aus
 rotem Sandstein.


Wir verlassen das nasse, tropfende Gärtchen und fahren weiter in Richtung Zweibrücken.

Zwischen Martinshöhe und Rosenkopf halten wir an, um die herbstliche Landschaft zu bewundern.







Wir spazieren ein Stück durch die Felder. Der Nebel verschluckt viele Geräusche und sorgt für feuchte Luft. Es nieselt ab und zu, aber kalt ist es nicht.



Mir fallen weitere Bezeichnungen für den November ein: 

Nebelmonat - Nebelung - Nebelmond.








Die Windräder rauschen und heute möchte ich nicht auf der Bank sitzen. Alles ist nass und ich bin froh, als wir wieder ins warme, trockene Auto steigen können.

Liebe Grüße von der Pfälzerin