Dienstag, 13. April 2021

Paradiesgärtner pflanzen Heiterkeitsbäume, ...

 ... Freudensträucher, Lachobst und Tanzgemüse.

Dieses Zitat von dem Schweizer Lebenskünstler Alfred Selacher ist mir irgendwie im Gedächtnis geblieben. 


Ich interpretiere es folgendermaßen:

'Man muss als Gärtner nicht immer alles bierernst sehen. Mal gelingt was, mal nicht. Der Garten ist kein Hochleistungsbetrieb, sondern eine Zweigstelle des Gartens von Mutter Natur, in der ich mit tätig sein darf.'



Diese kleine Kaffeepflanze stand bei meiner Tochter in der Wohnung. Dann wollte sie das Pflänzchen nicht mehr haben und ich habe es vor dem Kompost gerettet.

Es steht einfach nur da und ich bezeichne es als 'Hoffnungsbäumchen', denn manchmal bin ich auch eine Phantasiegärtnerein.

Ab  und zu kultiviere ich Pflanzen, die keinen Sinn machen. Niemals wird das Pflänzchen bei mir soweit gedeihen, dass ich Kaffeebohnen ernten könnte. 

Liebe Grüße von der Pfälzerin, die sich endlich besseres Wetter wünscht, damit sie wieder raus in den Garten gehen kann.

Freitag, 9. April 2021

Warum hat der April in diesem Jahr so schlechte Laune?

Nach der Kältewelle am 9. April sieht der Garten schon wieder nach Frühling aus.

🌼🌼


Brrrr, war das nach Ostern eine Kälte!

Gut, dass ich mein Auto noch mit Winterreifen fahre, denn die habe ich gebraucht. Drei Tage lang hatten wir häufig Schneefälle und nachts starken Frost.

Traurig stand ich am Mittwoch am Küchenfenster und schaute dem Schneetreiben zu. Am Nachmittag zeigte das Thermometer gerade mal 1 Grad plus an.


Schneegestöber am Mittwoch, dem 7. April.

Zum Glück wurde das Wetter am Freitag wieder besser. Dieser Tag begann zwar auch wieder mit Frost, aber dann schien den ganzen Tag über die Sonne und am Nachmittag war es 16 Grad mild geworden.

Ich bin raus in den Garten gegangen, um die Abdeckungen von den Pflanzen wegzunehmen. Dabei habe ich eine Bestandsaufnahme gemacht, was vom Frost geschädigt ist und was nicht.

Das Kraut der Unsterblichkeit ist in den Pflanzenhimmel eingezogen. Es hat die Kälte nicht vertragen und ist trotz Abdeckung erfroren. Schade!



Ich war mit dem Jiaogulan einfach zu ungeduldig und habe es zu früh nach draußen gepflanzt. Es verträgt definitiv keine Kälte und es ist auf keinen Fall unsterblich, wie man sieht.

Besser, ich habe es jetzt gemerkt, als einen Wackelkandidaten im Staudenbeet zu haben, bei dem ich jedes Jahr bibbern muss, ob er was wird oder nicht.

Wie sagt man so schön: Aufstehen, Krönchen richten und weiter geht es.

Mein Blog heißt 'Freude am Garten' und nicht 'Jammern im Garten'. Deshalb zeige ich jetzt, was am Freitag Schönes zu sehen war.


Blausternchen haben sich im hinteren Beet ausgebreitet.




Die Sibirischen Blausternchen (bot.: Scilla siberica) vertragen auch extreme Kälte und blühen
trotz kräftigem Frost.
Es sind Zwiebelblümchen, die sich hier ungestört vermehren dürfen.




Der Boden dieses Beetes ist dicht bedeckt mit Scharbockskraut und Traubenhyzinthen.




Die blauen Frühlingsanemonen vermehren sich leider nicht so kräftig, wie ich es gern hätte.
Sie heißen auch Strahlenanemonen und ihr botanischer Name ist 'Anemone blanda'.




Diese botanischen Tulpen haben sich durch die 15 cm dicke Kiesschicht gearbeitet und blühen.
Solche robusten Blumen mag ich!




Die Baumpfingstrose ist noch winzig. Ich päppele sie auf, damit es einmal ein großer Busch 
wird. Wie man sieht, hat sie die Frostperiode ohne Schaden überstanden.




Hier treiben Staudenpfingstrosen aus, umgeben von Traubenhyazinthen.




Mehr als 10 Jahre lang wächst diese rote Primel im Garten. Sie wird jedes Jahr größer und
bekommt immer mehr Blüten.








Das ist meine Bärlauchecke. Hier pflücke ich momentan täglich das würzige Kraut
für unsere Küche.








Auch das ist eine robuste Staude, der hohe blaue Rittersporn. Wir haben keine Nacktschnecken
mehr im Garten, seit ich mit Kaffeehäutchen dünge. Kaffeesatz und die Spelzen der
Kaffeebohnen, die ich aus der Rösterei mitbringe, vertreiben die Schnecken.




Hier im Kübel wachsen drei Blaubeersträucher. Es sind unterschiedliche Sorten, die sich
gegenseitig befruchten. Im vergangenen Jahr hatte ich eine gute Ernte. Jetzt sind die ersten 
Blütenknospen sichtbar.




Die Forellenlilien werden auch bald aufblühen. Sie werden auch Hundszahn genannt und ihr
botanischer Name lautet: Erythronium 'Pagoda'. Sie sind robust, absolut winterhart und
ihre schönen gelben Blüten erscheinen im April.

Ja, mein Garten macht mir viel Freude!

🌷🌹🌱🌿


Auf der Fensterbank gedeihen meine Gemüsepflanzen bestens. Bald kann ich erste Pflanzen an eine Kollegin abgeben, denn ich habe viel zu viele ausgesät.


Physalis, Auberginen, Chili und Tomaten aus eigener Anzucht.

Längst schon reicht eine Fensterbank für die vielen Pflanzen nicht mehr aus. Sie wurden mittlerweile in größere Töpfe umgepflanzt und brauchen mehr Platz. Deshalb sind sie nun auf drei Fensterbänken verteilt.

Bis diese Pflanzen nach draußen dürfen, dauert es noch lange. Bis Ende Mai sind bei uns auf 400 m ü. NN noch Nachtfröste möglich und die würden den Gemüsepflanzen den Garaus machen.

Morgen am Samstag ist wieder Enkelkind-Tag. Ich hoffe, dass die Sonne scheint und ich mit dem kleinen Jonas rüber auf den Spielplatz gehen kann. Er liebt das Buddeln im Sand.

Kommt alle gut ins Wochenende!

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Dienstag, 6. April 2021

April, April, macht was er will!

Der Monat April begann mit sommerlich warmem Wetter, aber es war klar, dass es so schön nicht bleiben wird. Das Wetter kann in diesem Monat sehr wechselhaft sein.

Wir haben vor den Feiertagen den Garten hübsch hergerichtet und auch den Rasen gemäht, damit der Osterhase ungehindert durchhüpfen und für den Enkelsohn das Nestchen mit bunten Eiern füllen kann.



In wenigen Tagen sind viele Blüten aufgegangen und der Garten ist ein wenig bunter geworden.





Das im vergangenen Jahr neu angelegte Kiesbeet ist auch schon grün geworden. Hier sollen Edeldisteln und andere Stauchen blühen, die sonst im lehmigen Boden nicht gedeihen würden.



Dann aber kam die Kälte zurück.

Am Samstagmorgen war das Wasser in der Vogeltränke gefroren. 











Nachts müssen empfindliche Pflanzen abgedeckt werden. Vor allem die Neuaustriebe der Beetrosen will ich mit den Kaffeesäcken vor dem Erfrieren schützen.


Am Ostersamstag war wieder ein Enkelkind-Tag.  Damit die Eltern daheim ein bisschen was arbeiten konnten, haben wir den kleinen Jonas beaufsichtigt.

Warm angezogen  gingen wir mit ihm auf den Spielplatz nebenan.







Wir Großeltern haben viel Geduld und es macht uns Freude, dem Kind beim Spielen zuzuschauen. Eine Schippe und Sand, mehr braucht es für das Kind nicht, um glücklich zu sein. Noch ...


Dann kam der Ostersonntag.


Im Hintergrund sind die ersten grünen Bäume zu sehen.









Nach einer sehr kalten Nacht schien am Ostersonntag morgens schon die Sonne. 

Für den Nachmittagskaffee habe ich einen Käse-Mandarinen-Kuchen gebacken. Auf dem ersten Bild ist er noch nicht ganz fertig; es fehlt noch der Tortenguss, damit der Kuchen schön glänzt.








Am Ostermontag aber musste der Hase das Nestchen drinnen im Haus verstecken. 



Nachmittags begann es heftig zu schneien und die Luft kühlte auf 2 Grad ab.


Schneegestöber am Ostermontag.













Nun sind auch die Osterfeiertage schon wieder vorüber und das Leben geht seinen gewohnten Gang. Hoffentlich wird das Wetter bald wieder schöner!

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Donnerstag, 1. April 2021

Frohe Osterfeiertage

 


Ich wünsche Euch frohe Osterfeiertage. Genießt den Frühling und die blühende Natur!

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Freitag, 26. März 2021

Märzveilchen

 


Es ist Frühling geworden und jetzt blühen die Märzveilchen. Von ihrem lieblichen Duft kann ich derzeit nicht genug haben.

Aus meinem Gärtchen gibt es nichts Neues zu berichten.

Wir haben in dieser Woche Hainbuchen in die Gärten unserer Kinder gepflanzt. Sie kamen am Samstag aus der Baumschule bei mir an und 85 Bäumchen mussten schnellstmöglichst in die Erde gesetzt werden.



Zeit, um Bilder zu machen, hatte ich leider nicht.

 Am Mittwoch sind wir ins Gartencenter gefahren und haben Säcke mit Rindenmulch und Pflanzerde gekauft.

Das alles lagert nun im Schuppen bis nach Ostern, dann gehen die Arbeiten in meinem Garten weiter.



Überall im Beet blühen Blümchen, das ist schön anzuschauen.


Weißer Edel-Krokus.




Mini-Narzissen.




Meine Bärlauch-Ecke.

Kommt alle gut ins Wochenende und denkt daran, dass in der Nacht zum Sonntag die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Samstag, 20. März 2021

Kochen mit Wildkräutern aus dem Garten und Warten auf besseres Wetter


Löwenzahn, junge Brennnesseltriebe, Scharbockskraut und Bärlauch aus dem Garten.

Im letzten Beitrag habe ich von Wildkräutern berichtet, die ich im Garten sammeln konnte. Heute zeige ich Euch, was ich am Sonntag damit gekocht habe.


Rinderrouladen, gefüllt mit Löwenzahn, Brennnessel, Bärlauch und gekochtem Ei, dazu als Beilage in der Pfanne geschmorten Blumenkohl und Dinkelnudeln.


Von Frühling war am Sonntag nichts zu spüren. Das Thermometer stieg tagsüber nicht über 3 Grad und ab zu regnete es.

Deshalb habe mal einfach nix gemacht. Nach dem Mittagessen räumte ich die Küche auf und dann las ich bis zum Abend gemütlich auf der Couch.



Immerhin machte mir Petrus am Montag eine Freude, indem er nachmittags zwei Stunden lang Sonnenschein bei milden 9 Grad schickte.

Die habe ich natürlich ausgenutzt und bin raus in den Garten. Die Beetrosen wurden geschnitten und gedüngt und  ...







... dann habe ich die von der Baumschule gelieferten Stauden-Nachtkerzen ins Beet eingepflanzt. Es waren nur Wurzeln mit ein bisschen Austrieb. Aber das ist ok, sie wurden ja im Freiland kultiviert und können sich so besser bei mir eingewöhnen ...

Meine noch winzig kleine Baum-Pfingstrose hat den Winter überstanden und zeigt ihre roten Neuaustriebe. Ich muss sie gut hochpäppeln, damit sie mal ein toller Strauch wird ...



... die Lenzrosen stehen ziemlich traurig da. Sie haben starke Frostschäden und erholen sich langsam. Aber eine tolle Blüte wird es dieses Jahr nicht geben ...



... der Garten ist voller Sämlinge von den Lenzrosen. Sie sind zwischen zwei und sieben Jahre alt. Zum ersten Mal blühen sie mit drei Jahren.

🌼

Am Dienstag war das Wetter wieder sehr ungemütlich. Es regnete ständig bei nur 5 Grad am Nachmittag. Das war kein Wetter für Gartenarbeiten und ich habe in meinem Buch weiter gelesen.

Auf der Fensterbank wachsen Tomaten, Chili, Auberginen und Physalis. Einige Pflanzen habe ich etwas kühler gestellt, damit sie nicht zu schnell wachsen.


Tomaten und Chili.

Das in den kleinen Töpfen sind Physalis, 
die ich am Samstag pikiert hatte.

Chili gedeihen auf der Fensterbank prächtig.


Die Forsythienzweige in der Vase sind ein echter Hingucker.Sie lassen mich das nasskalte, ungemütliche Wetter draußen ein bisschen vergessen. Bald werden sie schon wieder verblüht sein. Dann hole ich mir neue Zweige vom Strauch.




Der Mittwoch war ein besonders fieser Tag. Es regnete ständig, war kalt und mittags gingen Graupelschauer nieder.






Erst am späten Nachmittag beruhigte sich das Wetter wieder. Die Sonne kam hervor und der Himmel war wieder blau geworden. Aber die Luft blieb kalt und nachts gab es wieder Frost.



In der Nacht zum Freitag fiel Schnee. Auf den Höhen lag er noch in der Mittagszeit. 

Von der Baumschule sind 85 Hainbuchen angekommen, die in den Gärten der Kinder gepflanzt werden müssen. Sie wurden vorerst im Schuppen geparkt, bis wir Zeit zum Pflanzen haben.



Der gestrige Freitag brachte immer wieder Schneeschauer und nun hoffe ich, dass die nächste Woche besseres Wetter bringt.



Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende. 

Liebe Grüße von der Pfälzerin