Begleitet mich gerne durch das Gartenjahr.

Donnerstag, 6. August 2020

Dahlien - blühende Schönheiten aus Mexiko

Dahlien stammen aus dem heißen, sonnigen Mexiko. Sie lieben deshalb Sonne und Wärme.




Schon die Azteken hatten Dahlien in ihren Gärten. Der spanische Eroberer Cortez berichtete davon, nachdem er im Jahr 1520 deren beeindruckende Gärten sah.




Wie Tomaten und Kartoffeln wurden auch Dahlien nach Europa gebracht. Sie waren zunächst nicht sehr beliebt.

Ein spanischer Botaniker namens Hernandez besuchte Mexiko mehrmals im Zeitraum zwischen 1571 und 1600. Seine Dahlien, die er mitbrachte, waren für die Europäer nicht von Bedeutung. Denn man konnte sie nicht essen und auch nicht als Medizinpflanzen verwenden.

Um 1790 züchtete in Europa ein Botaniker in einem botanischen Garten in Madrid Dahlien aus Samen. Zu Ehren seines gerade verstorbenen Schülers, dem Botaniker Andreas Dahl nannte man die neue Sorte "Dahlien".

Im 19. Jahrhundert begann in Deutschland ein Dahlien-Boom. Sie lassen sich leicht züchten und kreuzen und man brachte viele neue Sorten auf den Markt. Im Jahr 1890 waren schon 1.000 Dahliensorten auf dem Markt.





Aus den Wildformen wurden zunächst Dahlien mit runden, ballförmigen Blüten gezüchtet, die man auch Georginen nannte.

Heute gibt es Dahlien mit unterschiedlichen Blüten. Welche Sorte schöner ist, könnte ich nicht beschreiben. Ich liebe die bunten Farben und die Vielfalt der Blüten.

In unserem Garten blühen in diesem Jahr nach langer Zeit auch wieder Dahlien. Die Knollen habe ich im Frühling im Gartencenter für kleines Geld gekauft.

Nicht alle Blüten sind so geworden, wie auf den Abbildungen der Etiketten zu sehen war. Dennoch finde ich sie schön.








Leider sind Dahlien bei uns nicht für die Überwinterung im Freien geeignet. Spätestens beim ersten leichten Nachfrost, der die Blüten und Blätter zerstört, müssen die Knollen aus der Erde genommen und an einem frostfreien Platz überwintert werden.

Das Überwintern von Dahlienknollen hat bei mir noch nie funktioniert. Entweder sind sie doch erfroren oder vertrocknet.

Aber an den Winter denke ich jetzt noch nicht. Vielmehr genieße ich die schönen Blüten, die auch gut für die Blumenvase geeignet sind. 

Am Montag kam endlich auch zu uns in den Pfälzerwald der ersehnte Regen. Nach einem trockenheißen Wochenende brachte nachmittags ein Sommergewitter heftige Regenschauer und mein Regenwasserbehälter hat sich innerhalb einer Stunde zur Hälfte (immerhin 500 Liter Wasser) gefüllt. Außerdem wurde die Erde mal wieder gründlich nass.

Sommerlich blühende Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

Montag, 3. August 2020

Summ, summ, summ - Hummeln am Blauweiderich


Den sonnigen Sonntag verbrachten wir wieder im Garten mit grillen, relaxen und Insekten beobachten.




Der Blauweiderich hat jetzt seine zweite Blütenperiode und es kamen noch mehr Blüten als beim ersten Mal. Die leuchtend blauen Blüten locken Hummeln an.








Während rund um unsere Region am Samstag heftige Gewitter tobten, blieb hier uns alles ruhig. Leider hat es bei uns auch nicht geregnet und das macht mich traurig.

Unsere Regenwasservorräte sind alle aufgebraucht. Ich gieße deshalb per Gartenschlauch oder Gießkanne mit Leitungswasser, damit unsere Pflanzen nicht vertrocknen.

Überzählige Topfpflanzen habe ich entsorgt, damit mir das Gießen nicht zuviel wird.

Viele Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

Samstag, 1. August 2020

So duftet der Sommer - Konfitüre von Taybeeren

Es ist geschafft! Die Ernte der Taybeeren ist abgeschlossen und ich habe sechs Liter Konfitüre davon gekocht.



Wie immer ist die Menge viel zu groß für uns zwei ältere Leute.

Jedoch gibt es auch noch unsere Kinder und die Arbeitskolleginnen, die sich über meine leckere Konfitüre auch freuen werden.

Sommergrüße aus der Küche der Pfälzerin

Donnerstag, 30. Juli 2020

Kosmeen - einjährige Sommerblumen aus der Samentüte


Es braucht nur ein Samentütchen für einige Cent und der Garten wird im Sommer bunt.

Diese Kosmeen, auch Schmuckkörbchen genannt,  habe ich im Frühling direkt ins Beet ausgesät. Sie werden den ganzen Sommer hindurch bis zum Herbst blühen.



Damit die Blütenpracht nicht abnimmt, schneide ich ab zu einige Blüten für die Blumenvase ab. Durch den Rückschnitt werden die Pflanzen dazu angeregt, mehr Blütenknospen zu bilden.

Je mehr welke Blüten (oder auch noch junge Blüten) abgeschnitten werden, umso größer wird ihre Blütenpracht werden.



Blumige Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

Samstag, 25. Juli 2020

Essbares im Juligarten von A bis Z

Wir haben nicht nur Blumen, sondern auch Kräuter, Beeren, Äpfel und ein bisschen Gemüse im Garten.

🍂 🌿 🌼 🍏 🍓


Äpfel


Von drei Säulenapfelbäumen (Starcats, Suncats und Redcats) trägt in diesem Jahr nur einer richtig viele Früchte. 






Im vergangenen Jahr war es genau umgekehrt. Damals trug dieses Bäumchen keine Äpfel, dafür die beiden anderen Säulenapfelbäume.

🍏

Apfelbeere


Gleich daneben neigen sich die Zweige der Apfelbeere (Aronia) fast bis zum Boden. Sie hängen voller Dolden mit schwarzen Beeren.

Eigentlich wächst der Strauch aufrecht und ist höher als ich groß bin. Seine violett-schwarzen Beeren zählen zu den sogenannten Gesundheitsbeeren. Die Sorte 'Nero' hat zudem große Beeren. Reif sind sie allerdings erst ab Mitte August. Sie ergeben einen dunkelroten Saft. Vielleicht trockne ich auch einige Beeren, um sie im Winter im Müsli zu essen.
Roh schmecken die Beeren herb. Sie entwickeln ihr Aroma erst beim Verarbeiten in Getränken, Konfitüren und Gelees.

Aronia ist extrem winterhart (bis minus 35 Grad) und braucht keinen extra Dünger. Ein Standort im Halbschatten ist gut und lehmhaltiger Boden wird bevorzugt.





🍵

Apfelminze


Wer Pfefferminze vom Magen her nicht gut verträgt, der kann auf Apfelminze ausweichen. Sie ist als Teeminze sehr begehrt und hat ein erfrischendes Aroma.




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Borretsch


Weil er sich zu stark ausgebreitet hat, habe ich einige Borretsch-Stauden ausgerissen. Zumal sie auch Mehltau hatten und anderen Pflanzen Nahrung und Wasser entziehen.



Bienen und Hummeln lieben die tiefblauen Blüten und bald können sie dort auch wieder Nektar sammeln, den der Borretsch-Nachwuchs ist schon da.




Es dauert nur kurze Zeit, dann blüht es wieder blau überall im Garten, weil sich Borretsch reichlich aussät.



Wir verwenden die frischen Blättchen als Gewürzkraut für Salate. auch die schönen blauen Blüten sind essbar und bereichern optisch unser Essen.


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Buschbohnen


Im neuen Erdbeerbeet gibt es noch einige Lücken, denn die Jungpflanzen beanspruchen nur wenig Platz.

Dort habe ich zu Beginn des Monats Juli nochmal Buschbohnen ausgesät. Das war der letzte Saat-Termin für eine ordentliche Ernte in diesem Jahr.




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Erdbeeren


Das ehemalige Kräuterbeet wurde zu einem Erdbeerbeet. Fast alle Jungpflanzen sind gut angewachsen und somit ist eine Ernte im nächsten Jahr garantiert.





Ganz neu sind Erdbeeren mit pinkfarbenen Blüten.
Ihre Früchte sind hellrot und der Geschmack? Na ja, geht so.
Es sind eher optische Gründe, warum ich sie gepflanzt habe. Sie blühen und fruchten ständig bis zum Herbst.





🍓

Erdbeerminze


Aus einem der Pflanzsteine habe ich Erdbeerminze herausgenommen und in eine Ecke des Erdbeerbeetes gepflanzt. 

Die kleinen Blättchen der Erdbeerminze sind speziell. Sie haben einen starken Duft nach Erdbeeren, der aber nicht so dominant wie der anderer Minzen ist.
Wir verwenden Erdbeerminze als Gewürz am Obstsalat. Für Tee ist sie meiner Meinung nach nicht geeignet. 
Erdbeerminze ist extrem schwachwüchsig und wuchert nicht. Jedenfalls nicht bei mir im Garten.





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Estragon


Ich hege und pflege das Pflänzchen, seit ich es vor einem Jahr neu gekauft habe.

Estragon ist eigentlich eine wuchernde Staude, die überall gedeiht. Aber ich habe einen Französischen Estragon gepflanzt, der ein sehr feines Aroma hat und der wächst nicht so kräftig wie der allgemein übliche Russische Estragon, der zudem viel weniger Aroma aufweist.

Das feine Anis-Aroma des Estragon am Essen kann man mit keinem anderen Kraut ersetzen. Er lässt sich gut trocknen als Vorrat für den Winter.

Damit ich die noch junge Staude nicht aus Versehen zertrample, habe ich sie mit einer kleinen Ranksäule gesichert.




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Kapuzinerkresse


Einige Pflanzen von Kapuzinerkresse brauche ich, weil ich die Blüten als essbare Dekoration und Gewürz für Blattsalate verwende.

Auch die pfeffrig-scharfen Blätter werden in der Küche verwendet. Beispielsweise kann man ein Pesto zubereiten, sie klein geschnitten als Gewürz zu Rührei geben oder als Zutat zur Kräuterbutter verwenden.





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Kleeblüten


Kleeblüten sind nicht für uns Menschen als Nahrung geeignet, sondern Futter für Bienen und Hummeln.

Derzeit ist unser Rasen übersät von vielen weißen Kleeblüten. Weil das Gras kaum wächst, mähe ich den Rasen momentan nicht. Es summt und brummt an den Blüten.

Wer bei uns über den Rasen geht, der muss Schuhe tragen oder riskiert, von einer ärgerlichen Biene gestochen zu werden.

Es versteht sich von selbst, dass in unserem Garten kein Rasenmäherroboter sein Unwesen treiben darf. Lach ...





🌼

Knoblauch


Vor einem Jahr hatte ich Knoblauchzehen übrig und verteilte sie im Garten in den Beeten. Schon mehrmals konnte ich frische Knoblauchknollen ernten. 

Einige Pflanzen durften blühen. Das was auf dem Bild so elegant geschwungen wächst und ein bisschen futuristisch anmutet, ist eine Knoblauchblüte, die kleine Brutknollen gebildet hat.

Die kleinen Knöllchen stecke ich dann im Herbst in die Erde und darf mich auf im nächsten Jahr auf eine neue Ernte von Knoblauchzehen freuen.

Knoblauch gilt als biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel und schützt zwischen Rosen, Erdbeeren, Lilien und Tomaten vor allerlei Schädlingen im Garten.





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Liebstöckel


Meinem Liebstöckel gefällt irgendwas nicht so gut. Es wächst kümmerlich. Vielleicht werde ich es am Boden abschneiden, düngen und dann treibt es hoffentlich wieder kräftig aus.

Damit mir das würzige Kraut nie ausgeht, habe ich die Wurzelballen geteilt und an verschiedenen Stellen in den Beeten verteilt. 
Das sogenannte Maggikraut hat ein ganz eigenes Aroma, das bei uns in keinem Eintopf fehlen darf.




🌿

Lorbeer


Versteckt zwischen zwei Duftpelargonien steht ein Töpfchen mit Lorbeer. 

Meinen großen Lorbeerbaum musste ich vor zwei Jahren entsorgen. Er war zu groß und mächtig geworden und fand keinen Überwinterungsplatz mehr im Keller. Der Topf war so schwer geworden, dass wir ihn nicht mehr tragen konnten.

Die neuen Pflänzchen vom Vorjahr sind kräftig gewachsen und spendieren ihre Blättchen als Gewürz für Soßen und Eintöpfe.

Wenn erste Frostnächte drohen, schneide ich vor dem Überwintern den Lorbeer zurück und die Blättchen halten getrocknet im Glas monatelang.




Der echte Lorbeer (Laurus nobilis) ist eine Heil- und Gewürzpflanze und stammt aus dem Mittelmeerraum. Den Winter bei uns kann er im Freien nicht überstehen. Deshalb hole ich ihn bei Frostgefahr ins Haus.

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Pfefferminze


Im Garten haben wir auch Pfefferminze, die reich an Menthol und eines der bekanntesten Gewürzkräuter ist. Als Tee zubereitet lindert sie Magen-Darm-Beschwerden.
Es gibt aber auch Leute, die sie gar nicht vertragen. Denen empfehle ich Apfelminze, die wesentlich verträglicher ist.

Außer der echten Pfefferminze habe ich auch noch Marokkanische Minze und Schwarzminze im Garten.

Getrocknet halten die Blättchen lange und versorgen uns über Winter mit erfrischendem Tee.



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Salbei


Meinen Küchen-Salbei, auch Echter Salbei, Apotheker-Salbei oder Gewürz-Salbei genannt, musste ich vor einem Jahr umpflanzen.

Er ist am neuen Platz gut angewachsen und hat auch schön geblüht. Die Blüten habe ich weggeschnitten, weil ich möglichst viele Blättchen ernten möchte.
Sie werden getrocknet und im Winter koche ich daraus einen Sud. Dieser wird gegurgelt und lindert Halsschmerzen. Seit ich dies anwende, habe ich keine Halstabletten mehr in der Apotheke kaufen müssen.

Salbei verholzt mit der Zeit. Er ist gut geeignet für humusarme, trockene Böden. Bei mir wächst er dort, wo keine andere Pflanze so recht gedeihen will.

Man sagt, er verträgt keine Kahlfröste. Ich habe den Salbei noch nie über Winter besonders geschützt und er hat immer überlebt.

Im Spätherbst schneide ich die Triebe bis fast zum Boden ab. In Bündeln hängen sie dann an einem vor Regen geschützten Platz und wenn sie gut getrocknet sind, zupfe ich die Blättchen ab und bewahre sie in einem Schraubglas auf.



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Stangenbohnen


Kein Sommer ohne Stangenbohnen!
Ich mag frische grüne Bohnen sehr. Allerdings haben wir nur einige wenige Pflanzen, die an dem ausgedienten Rosen-Rankgestell wachsen dürfen. Dieses versetze ich Jahr für Jahr an einen anderen Platz.

Bohnen wachsen nämlich nicht gerne am selben Platz.

Außerdem benötigen sie regelmäßig Wasser. Ich gieße täglich mindestens eine Kanne leicht angewärmtes Wasser aus dem Regenwassertank an die Bohnen.

Gerade sind die ersten Blüten aufgegangen und wenn die Insekten fleißig sind, kann ich bald Bohnen ernten.



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Weintrauben


Vor zehn Jahren habe ich eine Weinrebe gepflanzt.
Dafür habe ich eine robuste Sorte ausgesucht, die in unserem rauen Pfälzer Bergklima gedeihen kann.

Seither werden wir im Herbst mit Weintrauben versorgt. Naschen ist ab Ende September erlaubt. Und für die Vögel bleibt auch was übrig.




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Winterheckenzwiebeln


Ich habe in den vergangenen Jahren mehrmals versucht, Winterheckenzwiebeln bei uns zu kultivieren. Wie freue ich mich, dass zwei Pflanzen aus dem Vorjahr überlebt haben.
Wir haben nicht den idealen Standort für diese Pflanzen.

Sie werden auch Ewige Zwiebel genannt, weil sie winterfest sind und staudenartig wachsen. Ihre Horste werden jedes Jahr größer und ich ernte vom Frühling bis zum Herbst die grünen Blätter als Gewürz für Salate und Gemüsegerichte.




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Zitronenverbene


Vor einigen Jahren haben mir die Kinder vom Klostergarten Maria Laach eine Gewürzpflanze mitgebracht, deren Blätter stark nach Zitrone duften.
Sie wussten nicht genau, was sie gekauft hatten und wir mussten erst mal nachlesen, um welch eine Gewürzpflanze es sich hier handelt.

Es ist ein Strauch, der botanisch Aloysia citridora heißt. Er wird auch Zitronenstrauch, Zironenduftstrauch oder Zitronenverbene genannt.

Zitronenverbene gehört zur Familie der Eisenkräuter und ist somit ein Lippenblütler, der mit Zitrusgewächsen überhaupt nichts gemein hat.

Die Blättchen, deren ätherische Öle an Zitrone erinnern, ergeben einen feinen Tee. Meist mische ich sie mit Pfefferminze.




Übrigens ist die Zitronenverbene nicht winterhart. Aber die Wurzeln überdauern den Winter im Boden an einer vor Ostwind geschützten Stelle. Zwar erfrieren die oberirdischen Teile, aber im Frühling treibt die Pflanze willig neu aus.

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Dies war ein alphabetischer Rundgang durch meinen Juligarten mit Fokus auf Essbarem. Es ist schön, wenn Blumen blühen aber genauso schön ist es, Kräuter und Gemüse aus eigenem Anbau verwenden zu können.

Liebe Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

Mittwoch, 22. Juli 2020

Blauweiderich - Ein Magnet für Bienen und Hummeln

Bei uns im Garten blüht eine Staude mit leuchtend blauen Blütenrispen. Bisher dachte ich, dass es ein Ehrenpreis sei.

Nun wurde ich eines besseren belehrt: Es ist ein Blauweiderich, der wohl auch als langblättriger Ehrenpreis bezeichnet wird. Sein botanischer Name lautet Pseudolysmachion longfolium.



Ich weiß nicht mehr, wann diese robuste Staude in unseren Garten kam. Sie blüht schon viele Jahre hier und hat sich inzwischen auch vermehrt.



Weil Hummeln und Bienen die Rispenblüten gerne anfliegen, ist die Staude doppelt willkommen. Die leuchtend blauen Blüten (von Juni bis August)  sind ein Hingucker im Sommergarten.
Die Staude ist bei mir ungefähr 60 cm hoch geworden und fühlt sich an ihrem halbschattigen Standort sichtlich wohl. Besondere Pflege bekommt der Blauweiderich nicht. Er profitiert von dem Dünger des Kräuterbeetes, das meistens aus Kompost besteht.
Nach dem Verblühen schneide ich die einzelnen Blütentrauben ab, damit er sich nicht zu stark aussamt. Es gibt dann jedesmal eine Nachblüte.














Wenn die Blütenrispen völlig ausgeblüht haben, schneide ich sie vorsichtig ab. Kurze Zeit später bilden sich ringförmig um die Schnittstelle neue Rispen und dann blüht der Blauweiderich ein zweites Mal.






Ich habe gelesen, dass der Blauweiderich an seinem natürlichen Standort hier in Europa inzwischen selten geworden ist.

Liebe Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

Montag, 20. Juli 2020

Brandneu im Garten - Lächelnde Augen




Ich war schockverliebt, als ich Bilder aus dem Garten einer Userin sah. Sie zeigte in ihrem Blog eine Rose mit einfachen Blüten aus ihrem Garten, die ich wunderschön fand.

Auf meine Anfrage hin teilte sie mit, dass es sich um die Hulthemia-Rose "Smiling Eyes" handelt, eine relativ neue Züchtung.

Zufällig schlenderte ich gemeinsam mit meiner Tochter Mitte Juli durch das Außengelände eines Gartencenters und hier sah ich die Rose meiner Träume, eingetopft zwischen anderen Beetrosen, die zum Verkauf standen. 

Ich konnte den lächelnden Augen nicht widerstehen und so zog eine neue Rose in meinen Garten ein.







Bis zum Spätherbst, wenn die Dahlien aus der Erde kommen, muss die Rose in ihrem Topf ausharren. Dann darf sie ihr vorgesehenes Plätzchen im Beet beziehen.


Persica-Rose "Smiling Eyes" (Hulthemia):
  • Beetrose ohne Duft.
  • Die ungefüllten Blüten werden gerne von Bienen angeflogen.
  • Die Rose erreicht eine Wuchshöhe bis zu 80 cm und wird auch genauso breit.
  • Diese ADR-Rose ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten, sehr winterhart, robust und öfterblühend.


Erfreute Grüße aus dem Garten der Pfälzerin