... und der Natur, sowie an gutem Essen.

Montag, 18. Februar 2019

Ausflug zur Klosterruine Limburg

Der gestrige Sonntag begann schon morgens mit strahlendem Sonnenschein aus einem blauen, wolkenlosen Himmel. Es hielt uns nichts daheim und so fuhren wir gleich nach dem Frühstück nach Bad Dürkheim.

Die Fahrzeit beträgt ungefähr eine Stunde. Zunächst verlief unsere Strecke auf einer Bundesstraße bis nach Landau, dann weiter über die Autobahn, vorbei an Neustadt an der Weinstraße, bis zur Abfahrt Wachenheim und wieder auf einer Bundesstraße bis nach Bad Dürkheim.




Die Klosterruine ist schon von weitem zu sehen. Sie thront auf einem Berg über dem Stadtteil Grethen, ganz nahe der Hardenburg, die wir vor zwei Jahren im Sommer besuchten. 

Gerne könnt Ihr mich auf einem Rundgang durch die Ruinen der ehemaligen Benediktinerabtei Limburg begleiten:













































Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1025 durch den salischen Kaiser Konrad II. Die Grundsteinlegung erfolgte im gleichen Jahr wie diejenige beim Speyerer Dom. 
Die Adventssonntage, so wie wir sie kennen, wurden hier im Kloster festgelegt. Hier wurden auch die Reichsinsignien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation aufbewahrt.

1504 wurde das Kloster niedergebrannt und nur teilweise wieder aufgebaut. Später wurde es nur noch als Steinbruch benutzt und war dem Verfall preisgegeben. Im Jahr 1843 erwarb es die Stadt Bad Dürkheim und seither wird es erhalten und geschützt.

Im Jahr 2017 vernichtete ein Brand die Klosterschänke und seither ist diese geschlossen. Besucher müssen sich selbst etwas zum Essen und Trinken mitbringen.









Ein letzter Blick von unten von der Zufahrtstraße hinauf auf die altehrwürdigen Klostermauern, die von dem ehemaligen Benediktinerkloster noch übrig geblieben ist:




Drüben auf dem anderen Berg sehen wir die Burg Hardenstein. Dort waren wir vor zwei Jahren und haben rüber zum Kloster Limburg geschaut.



Liebe Grüße von der Pfälzerin

Sonntag, 17. Februar 2019

Wenn bunte Farben die Nacht erleuchten ...

Es lohnt sich, abends über den Dr-Robert-Schelp-Platz vor der Alten Post zu schlendern. Das Gebäude wird derzeit außen und innen bunt angestrahlt. 



Bis 1. März verwandeln Lichtprojektionen das historische Gebäude von außen und innen in ein Lichtkunstwerk mit wechselnden Farben.

Für uns war es ein Grund, mal wieder spät abends durch die Stadt zu bummeln.
Wir waren nicht alleine, denn die Hot-Spots auf den öffentlichen Plätzen locken junge Leute an. Sie sitzen auf den Bänken und zücken ihre Handys. Schön, wenn in einer Stadt auch abends noch Leben herrscht!







Wir sind rund um das Gebäude geschlendert, denn auf der anderen Seite ist die Anlage ebenfalls sehenswert. 

Im gläsernen Anbau findet derzeit die Ausstellung "Salvatore Dali - Imagination und Irritation" statt. Leider war an diesem Abend das Ausstellungsgebäude schon geschlossen. 



Wir haben dann noch einen weiteren Stadtplatz besucht, der erst vor eineinhalb Jahren angelegt wurde.

Zwischen der Schäferstraße und der Rheinbergerstraße wurde eine Baulücke zum neuen Stadtplatz umgestaltet. Ich habe in einem älteren Beitrag davon berichtet: Guck hier für den Beitrag zum neuen Stadtplatz.






Für Fußgänger ist dieser Platz gleichzeitig der Durchgang von der Stadtmitte zum ehemaligen Rheinberger-Gebäude, das ein Mitmach-Museum, das "Dynamikum" beherbergt.
Auch hier ist abends geschlossen. 
Weil aber die Tür offen stand, haben wir mal kurz in die Halle reingeschaut.





Die Schuhfabrik Rheinberger war eine Institution in der Stadt. Im Betrieb waren zeitweise bis zu 2.500 Mitarbeiter beschäftigt. Könnt Ihr Euch vorstellen, welch ein mächtiges Gebäude dies ist?
Nach dem Niedergang der Schuhindustrie in der Stadt musste auch die Rheinberger-Schuhfabrik schließen. 1996 war dann trotz einem Verkauf an einen anderen Schuhfabrikanten dennoch das Aus für die Fabrik besiegelt.

Die Stadt erwarb den Gebäudekomplex und dank einer Millionen-Spende der Erben des ehemaligen Schuhfabrikanten und  einem Landeszuschuss wurde das Gebäude restauriert und saniert. 
Heute sind hier ein Mitmach-Museum, Arztpraxen, zwei Zeitungsredaktionen, Rechtsanwalts-Praxen, Fitnesstudio und Fotostudio, ein Friseurgeschäft, zwei Schulen und ein Hotel untergebracht.

Wir gehen nun wieder zurück zum Forum Alte Post und genießen noch einmal die Lichtkunstwerke dort.




Habt alle einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße von der Pfälzerin

(PS: Falls es interessiert, die Stadt in der ich arbeite, aber nicht wohne heißt Pirmasens. Sie liegt in Rheinland-Pfalz am Westrand des Pfälzerwaldes.)

Samstag, 16. Februar 2019

Wunderschönes Wetter

Am gestrigen Freitag habe ich nach Büroschluss bei strahlendem Sonnenschein die Stadt verlassen. Endlich Wochenende!


Die ehemalige Hauptpost wird zu einer Jugendherberge umgebaut. Das Gebäude im Bauhaus-Stil stand jahrelang leer.


Die neue Feuerwache strahlt im Mittagslicht der Februar-Sonne.

Das ganz alte Postgebäude wurde restauriert und in "Forum Alte Post" umbenannt.
Von der einen Seite ebenfalls von der Sonne beschienen ...

... während die andere Seite im Schatten liegt. Im Gebäude finden kulturelle Veranstaltungen statt.

Bald werden zwischen den blauen Glassteinen wieder Gräser und Stauden wachsen.

Auf dem Heimweg habe ich noch eingekauft und einen Rosenstrauß für das Wohnzimmer mitgenommen.



Eine Blüte ist mir dabei abgebrochen und sie schwimmt jetzt in einem kleinen Glasbehälter. 




Auch in dieser Woche habe ich wieder sehr diszipliniert gegessen. Ich habe nur gaaanz wenig genascht und das gleich immer nur nach den Mahlzeiten. 
Obwohl wir auf einem Geburtstag waren und Mitte der Woche einen Vortrag in der Festhalle (mit kleinem Büffet anschließend) besuchten, konnte ich mein Gewicht ein klein wenig weiter reduzieren. Vor allem am Bauch habe ich einige Zentimeter an Umfang verloren.


Wildgulasch mit Kichererbsennudeln und Brokkolisprossen.


Ein Abendessen: Salat aus Chicoree, Apfel und Tomate.


Lauch-Karotten-Spaghetti in Knoblauchsoße mit geriebenem italienischen Hartkäse und dazu Tomatensalat.


Nochmal die Spaghetti mit Gemüse (es war noch viel vom Vortag übrig) und dazu als Dessert Joghurt mit frischen Blaubeeren.

Süßkartoffel-Karottengemüse und dazu gebratenen Hähnchenschenkel.

Gestern habe ich wieder im Garten gewerkelt und dabei eine grüne Raupe gefunden. Was das wohl für ein Schmetterling werden wird?




Im Gartenforum bekam ich den Tipp, dass diese leuchtend grüne Raupe einmal eine Achateule oder Gemüseeule wird. Leider kenne ich mich mit Raupen und Schmetterlingen nicht aus und so hoffe ich, dass das grüne Tierchen auf dem Kompost weiterleben wird. Es saß nämlich zwischen dem Laub der Elfenblumen, die ich abgeschnitten und auf dem Kompost entsorgt habe. 

Noch ist unser Gartenboden teilweise hart gefroren. Wenn Schneeglöckchen und Krokusse blühen, zeige ich wieder Bilder aus dem Garten. Momentan ist hier noch nicht viel Sehenswertes.

Habt alle ein schönes Wochenende und genießt den Sonnenschein.

Liebe Grüße von der Pfälzerin

Freitag, 15. Februar 2019

Beginn des Vorfrühlings

Wenn die Schneeglöckchen blühen, hat der Vorfrühling begonnen. An den aufgehenden Blüten sieht man, dass der Winter auf dem Rückzug ist.




Dort, wo die Sonne auf den gefrorenen Boden scheint, sprießt neues Leben. 



Zwischen den Blättern eines Borretsch, der den Winter überstanden hat, zeigen sich erste Blüten der Elfenkrokusse. Wer sie im Garten hat, der kann sich bald über regelrechte Blütenteppiche freuen, denn sie vermehren sich kräftig.







Die roten Blätter, zwischen denen Schneeglöckchen und Krokusse wachsen, gehören zu Elfenblumen (Epimedium rubrum). Das rot gefärbte Laub bleibt den gesamten Winter über erhalten und wird im Frühling vor dem Erscheinen der Blüten abgeschnitten. Genauso wie bei Lenzrosen, damit die Blüten gut zur Geltung kommen. Das neue Laub erscheint dann nach den Blüten.



Ich bin traurig, weil Winterlinge bei mir im Garten nicht so recht wachsen wollen. Nur zwei einzelne Blüten sind noch erschienen. Vor einem Jahr hatte ich zwei große Horste davon im Garten und noch Hoffnung, dass sich diese gelben Vorfrühlingsblüten ebenso kräftig vermehren wie Schneeglöckchen und Krokusse.

Leider haben sich auch Wildkräuter kräftig ausgebreitet. Vor allem die Vogelmiere hat meine leeren Gemüsebeete in Beschlag genommen.




Wusstet Ihr, dass man Vogelmiere essen kann? 

Man kann sie für Salate, Suppen oder im Kräuterquark verwenden. Sie enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, die auch gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen sollen.
Ihre dichten Horste schützen den Boden und sind ein Ersatz für fehlenden Mulch. Vogelmiere hat auch eine Heilwirkung und kann als Tee zubereitet werden.

Eigentlich ist es schade, diese interessante Pflanze einfach so auszureißen und in der Biotonne zu entsorgen.











Es ist Freitag geworden und auf den Bildern sehr Ihr meinen Garten, wie er sich Mitte der Woche präsentierte.
Inzwischen habe ich mit dem Aufräumen begonnen. Am Nachmittag erwärmt sich die Luft und dann werkle ich draußen. 

Ziergräser werden abgeschnitten und vertrocknete Staudenreste entfernt. Einen Rückschnitt benötigen auch die Beerensträucher, damit sie in diesem Jahr ordentlich Früchte tragen.

Den Winterschutz an empfindlichen Pflanzen entferne ich noch nicht, denn die Nächte sind bei uns noch eisig kalt. Mit Schnittarbeiten bei Rosen und Hortensien warte ich noch. Wir haben erst Mitte Februar und es kann auch wieder winterliches Wetter geben.

Liebe Grüße von der Pfälzerin