Samstag, 12. September 2020

Was blüht alles Mitte September?

 Heute mache ich einen kurzen Rundgang durch den Garten und zeige, was gerade blüht.



Eigentlich habe ich keine Zeit für den Garten, denn im Haus muss dringend mal gründlich geputzt werden und das wird heute erledigt.

Ein kurzer Gang mit der Kamera, nachdem ich die Wäsche zum Trocknen aufgehängt habe, muss aber sein.

Im großen Kübel blüht die Rose Smiling Eyes, die ich im Sommer neu gekauft habe.











Es ist eine bezaubernde Rose. Die Blüten sind beim Aufblühen apricot-farben und werden dann heller und wirken pink-lila.

Mich hat die Fülle der Blüten überrascht. Auf Dauer kann die Rose nicht im Kübel bleiben. Ich denke, dass sie nach ein oder zwei Jahren einen Platz im Beet braucht.

Die Blüten haben einen zarten Duft und werden gerne von Bienen besucht.

In ihrer Nachbarschaft blüht jetzt auch ein Garteneibisch. Die Sorte 'Duc de Brabant' mit den Blüten, die rosa-bordeaux aufblühen, wurde im letzten Herbst gepflanzt und blüht jetzt zum allerersten Mal. Trotz Hitze und Trockenheit zeigen sich viele Blüten.







Die Trockenheit ist hier ein großes Problem. Anstelle nasskaltem Herbstwetter haben wir heißes Sommerwetter. Ich glaube, dass es schon mindestens 10 Tage nicht mehr geregnet hat und in den nächsten Tagen erwarten wir Temperaturen über 30 Grad. Hilfe! Meine Pflanzen sind am vertrocknen.

Daran ändert auch das gelegentliche Wässern mit dem Schlauch nichts. So viel kann ich gar nicht gießen, wie alle Pflanzen an Wasser brauchen.

Dennoch versuche ich mich nicht von Verzweiflung heimsuchen zu lassen. Es gibt trotzdem noch viele schöne Anblicke. Das Vertrocknete ignoriere ich und schaue das an, was schön ist.

So wie die gelben Blüten der Rose Friesia, die nun erneut aufgegangen sind.







Diese goldgelben Rosenblüten mit dem intensiven Duft machen gute Laune. Man riecht sie schon von weitem, wenn man in den Garten kommt.

Ebenfalls eine Pracht sind die blühenden Dahlien im Beet ...



... sowie die Bartblumen im Sandbeet ...



... und die kleinen Skabiosen, die seit Mai unermüdlich blühen.



Die ersten Herbstastern sind aufgeblüht. Es ist eine Raublattaster mit rosa Blüten.











Dass der Herbst kommt, sieht man auch an den Blättern des bunten Eidechsenschwanzes (bot. Houttuynia cordata Chameleon), die sich rot verfärben. Dieser Bodendecker wächst im Staudenbeet und gedeiht trotz Trockenheit, obwohl es eigentlich eine Sumpfpflanze ist. 







Heute Abend werde ich wieder den Wasserschlauch nehmen und die Beete gründlich wässern. Damit ich wenigstens einige Pflanzen vor dem Vertrocknen retten kann.

Jetzt muss ich zurück ins Haus und meine Arbeiten drinnen erledigen.

Heute ist mir zum ersten Mal ein Kuchen misslungen. Der Stachelbeerkuchen mit Baiser ist zwar fertig gebacken, aber am Boden völlig durchweicht. 

Egal, er wird verzehrt, so wie er ist. Das waren die letzten Stachelbeeren aus meinem Garten, die ich nach der Ernte eingefroren hatte.



Im Briefkasten war heute eine Postkarte.



Die Kinder schicken einen Gruß aus dem Urlaub. 

Trotz Zeiten von Whatsapp haben sie die Karte geschickt. Täglich erhalte ich Bilder über die App, die den kleinen Jonas zeigen, wie er mit großen Augen um sich schaut. Er liebt den Wind und fühlt sich im Norden wohl.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße aus dem Garten der Pfälzerin

2 Kommentare:

  1. Wow, was für eine Blütenpracht. Die Rose habe ich auch im Garten - sie ist bei mir ausgepflanzt und zeigt bei langem nicht so eine Blütenfülle wie bei Dir... Vielleicht sollte ich ihr mal Bilder von Deiner Rose zeigen.

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  2. Was für ein Blütenmeer in deinem Garten! Und ja, die Sommerhitze ist auch bei uns zurück und von Regen keine Spur. Die letzten grünen Tomaten auf meinem Balkon sind tatsächlich noch rot geworden. Und Urlaubs-Karten verschicke ich auch noch gerne "analog". Denn irgendwie freut sich jeder immer über eine Postkarte im Briefkasten.

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